Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 14.02.2026

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der RheinTrustLine Digital Services, Inhaberin Nina Reichert, Karlstr. 75, 53859 Niederkassel (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber").
  2. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

  1. Gegenstand der Dienstleistung ist das administrative Management von Online-Bewertungen. Dies umfasst die organisatorische Unterstützung des Kunden bei der Einreichung von Anträgen zur Überprüfung von Bewertungen auf externen Plattformen (insbesondere Google) unter Nutzung der von den Plattformbetreibern zur Verfügung gestellten Meldeverfahren auf Basis deren eigener Richtlinien.
  2. Der Auftragnehmer prüft die vom Auftraggeber benannten Bewertungen auf Verstöße gegen die Richtlinien der jeweiligen Plattform (z.B. Google-Richtlinien) und füllt im Namen des Auftraggebers die offiziellen Meldeformulare der Plattform aus.
  3. Die Dienstleistung umfasst ausdrücklich keine Rechtsberatung und ersetzt eine solche nicht. Es wird keine rechtliche Einzelfallprüfung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) vorgenommen. Die Prüfung erfolgt ausschließlich auf Basis der von den Plattformbetreibern veröffentlichten Richtlinien.
  4. Ein bestimmter Erfolg, insbesondere die Änderung oder Entfernung einer Bewertung durch den Plattformbetreiber, wird nicht geschuldet und kann nicht garantiert werden. Die Entscheidung über die tatsächliche Entfernung einer Bewertung liegt ausschließlich beim Plattformbetreiber. Die Abrechnung erfolgt gemäß § 4 dieser AGB.

§ 3 Vertragsschluss

  1. Der Auftraggeber stellt eine unverbindliche Anfrage über das Kontaktformular auf der Website des Auftragnehmers oder per E-Mail.
  2. Der Auftragnehmer unterbreitet dem Auftraggeber daraufhin ein Angebot in Textform (E-Mail) über die Erbringung der Dienstleistung zu einem Festpreis pro zu prüfender Bewertung.
  3. Der Vertrag kommt zustande, indem der Auftraggeber dieses Angebot in Textform (E-Mail) annimmt.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Es gelten die im Angebot vereinbarten Festpreise pro zu prüfender Bewertung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
  2. Bei Beauftragung wird eine Anzahlung in Höhe von 50% des Gesamtpreises fällig.
  3. Die Abrechnung erfolgt erfolgsbasiert: Am Ende wird nur der Gesamtpreis für die tatsächlich erfolgreich gemeldeten und vom Plattformbetreiber entfernten Bewertungen berechnet, abzüglich der bereits geleisteten Anzahlung.
  4. Bei 0 erfolgreichen Entfernungen durch den Plattformbetreiber wird die Anzahlung vollständig zurückerstattet, ohne Abzüge.
  5. Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Prüfung der Bewertung relevanten Informationen und Sachverhalte vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.
  2. Dies umfasst insbesondere die genaue Bezeichnung der Bewertung (z.B. durch einen Link) und, falls bekannt, Informationen zum zugrundeliegenden Sachverhalt (oder dessen Fehlen).
  3. Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch die Verletzung dieser Mitwirkungspflichten entstehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers.

§ 6 Haftung

  1. Der Auftragnehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  2. Die Haftung ist im Falle leichter Fahrlässigkeit auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
  3. Da kein Erfolg geschuldet wird, ist eine Haftung für die Nicht-Entfernung einer Bewertung durch den Plattformbetreiber ausgeschlossen.

§ 7 Datenschutz

Der Auftragnehmer verarbeitet die personenbezogenen Daten des Auftraggebers streng vertraulich und ausschließlich zum Zwecke der Vertragserfüllung. Es wird auf die separate Datenschutzerklärung verwiesen.

§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher

Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten hierzu sind der separaten Widerrufsbelehrung zu entnehmen.

§ 9 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
  2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
  3. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, sofern der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Auftragnehmers.